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Das Weihnachtspäckchen-Projekt

Die Idee: Kindern in Armut helfen

In der Weihnachtszeit wurde das Thema „Weihnachten feiern und Geschenke für arme Kinder“ aufgegriffen.

Vor allem die Geschichte von Sankt Martin, die ab Ende Oktober in der Kita gelesen und gespielt wurde, bot die Anregung, dass einige Kita-Kinder mit den Kindern in Not teilen wollten. Wir wollten dem Wunsch der Kinder nachgehen und Weihnachtsgeschenke für arme Kinder packen.

Die Planung

Eine Kollegin aus der Kita hat Informationen über das Projekt „Weihnachtspäckchen“ von der Hilfsorganisation Hoffnungsträger-Ost (HTO) mitgebracht. Im Oktober traf sich eine kleine Gruppe aus vier Kindern mit einer Erzieherin im Atelier und besprach sich über die Aktion. Sie öffneten ein Muster-Päckchen um zu sehen, was man für ein Paket braucht: Hefte, Stifte, Süßigkeiten, Spielzeug und ganz viel Freude am Teilen. Eine Liste in Form eines Plakats wurde gebastelt und die Eltern um Hilfe für den Einkauf der Sachen angefragt.

 Die Päckchen-Aktion

Ab Ende Oktober bis Anfang November wurde fleißig eingekauft, Spielzeug aussortiert und in die Kita gebracht. Viele Kinder haben über die Aktion zu Hause gesprochen, was an der Menge der mitgebrachten Sachen und an der Freude der Kinder beim Packen erkennbar wurde.

An einem Vormittag Päckchen gepackt. Die Kinder haben sich beim packen abgewechselt. Anfangs erwarteten wir, dass es nur drei Pakete geben würde, es sind aber 13 Päckchen zustande gekommen! Die Großzügigkeit der Eltern und die Bereitschaft der Kinder, mit Begeisterung zu teilen, haben uns sehr beeindruckt! 

Die Pakete wurden Anfang Januar von einer Gruppe aus Deutschland zu den Familien und Gemeinden in der Ukraine und Moldau gebracht und im Rahmen von Gottesdiensten oder bei persönlichen Besuchen an Kinder dort verteilt.

Ein Bericht darüber ist auf der Webseite der Hilfsorganisation „HTO“ als Video abrufbar.

Vielen Dank den Eltern und den Kindern für ihren Einsatz und Bereitschaft, anderen Kindern so viel Freude an Weihnachten zu schenken!

Es ist wunderbar mit anzusehen, wie die Kinder im Kriegsgebiet wieder anfangen zu lächeln und die Geschenke dankbar in Empfang nehmen, die so liebevoll für sie gepackt wurden.


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